Kostenzusage für Teilhabeleistung kann von Arbeitserprobung abhängen

Der Rentenversicherungsträger kann eine Kostenzusage für eine Teilhabeleistung von einer Arbeitserprobung abhängig machen. Der Versicherte hat keinen Anspruch auf die nachträgliche Übernahme der Kosten für die selbst beschaffte Teilhabeleistung, wenn er die Arbeitserprobung zu Unrecht verweigert. Der Leistungsträger hat dann einen zureichenden Grund zur Verweigerung. Auch wenn der Versicherte seine Ausbildung erfolgreich beendet hat und in dem erlernten Beruf mittlerweile eine unbefristete Beschäftigung aufgenommen hat, ergibt sich nichts anderes.

LSG Sachsen, 14.08.2017, 5 R 695/14

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