Erwerbsminderung

 

Sind Sie bereits so stark gesundheitlich eingeschränkt, dass eine Erwerbstätigkeit nicht mehr möglich ist?
Dann kann ein Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt werden. Dabei prüft der Rentenversicherungsträger „was geht noch und wie lange“.
Die Diagnosen sind nicht so wichtig, sondern welche zeitlichen (quantitativen) und beruflichen (qualitativen) Leistungseinschränkungen bestehen.

Qualitative Einschränkungen können sein:

  • Wegefähigkeit, also die Fähigkeit, einen Arbeitsplatz überhaupt erreichen zu können oder
  • die Summe vieler, ungewöhnlicher Einschränkungen oder
  • die Notwendigkeit betriebsunüblicher Pausen.

Zeitlich gliedert sie sich in volle oder teilweise Erwerbsminderung.

  • Voll erwerbsgemindert ist, wer wegen Krankheit oder Behinderung länger als 6 Monate nicht mindestens 3 Stunden täglich irgendeine Tätigkeit ausüben kann.
  • Teilweise erwerbsgemindert ist, wer wegen Krankheit oder Behinderung länger als 6 Monate nicht mindestens 6 Stunden täglich irgendeine Tätigkeit ausüben kann. Es liegt also noch ein Restleistungsvermögen zwischen drei und sechs Stunden täglich vor, das eine Teilzeitbeschäftigung erlaubt.

Wenn Sie

  • vor dem 2. Januar 1961 geboren sind und
  • noch mindestens 6 Stunden täglich irgendeine Tätigkeit ausüben können
  • aber nicht mehr in ihrem erlernten oder einem gleichwertigen Beruf

kann Anspruch auf eine Rente wegen teilweiser Erwerbsminderung bei Berufsunfähigkeit bestehen.

Auch in diesen Verfahren können viele Fallen lauern.
Wir begleiten Sie im Antrags-, Widerspruchs- oder Klageverfahren.

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